Anleitung
Wichtig: Yamadori darf man nur mit Genehmigung ausgraben!
Was Du brauchst:
- Pickel / Spitzhacke
- Axt
- Baumschere
- Säge
- Wurzelkralle
- Tragegestell / Lastenkraxe
Es gibt noch andere Werkzeuge, aber nach meiner 30-jährigen Erfahrung ist diese Werkzeugauswahl ausreichend. Die Tragegestell sollte so leicht wie möglich sein. Die meisten geeigneten Bäume stehen in steinigen Gebieten, da ist das Pickel am besten geeignet, bei Sandboden verrichtet ein Spaten wertvolle Dienste beim Ausgraben.
Diese Sträucher und Bäume erscheinen manchmal auf den ersten Blick struppig, chaotisch und einfach unmöglich, aber wenn man die Pflanze anfängt ausputzen, kommen dabei oft ganz interessante Formen heraus.
Schritt 1
Schritt 2
Schritt 3
Schritt 4
Schritt 5
Schritt 6
Schritt 7
Schritt 8
Ist der Baum nun aus der Erde, wird ein grober Ast und Wurzelschnitt gemacht. Das Loch musst Du jetzt wieder zuschütten, damit sich die Natur wieder regenerieren kann. Die Wurzeln solltest Du vor dem Abtransport mit Wasser bespritzen, damit diese nicht austrocknen. Den Wurzelballen wickelst Du mit einem feuchten Tuch ein und darüber gibst Du noch einen Plastiksack.
Schritt 9
Die Arbeit ist nun vollbracht. Um den Baum leicht abtransportieren zu können, ist ein leichtes Tragegestell aus Aluminium genau das Richtig. Mit dieser kann man den Baum auch längere Strecken tragen, ohne sich dabei allzu sehr anzustrengen. Den Baum solltest Du gut an der Trage befestigen.
Schritt 10
Zu Hause bekommt der Baum noch einen Feinschnitt, Schnittwunden werden mit Wundpaste behandelt und dann kannst Du den Baum auch schon in eine Zuchtschale einpflanzen. Die Erdmischung muss locker und gut Wasser speichern können (gut eignen sich dafür Bimms, Lava, Kies, Sand, …).
Im Winter frisch ausgegrabene Bäume musst Du frostfrei überwintern.
Da Du ein ganz neues Astwerk aufbauen musst, ist es günstig diese neue wachsenden Äste mit einem Rotdorn zu veredeln.














